Wadi El Gemal bedeutet „Tal der Kamele“. Der Nationalpark zählt zu den größeren Schutzgebieten an Ägyptens Küste am Roten Meer und erstreckt sich vom Meer landeinwärts bis ins Gebirge. Die meisten Besucher sehen nur einen Ausschnitt davon – doch auch dieser bleibt in Erinnerung.
Der Ausflug eignet sich, wenn Sie einen ruhigeren Tag suchen als eine Bootsfahrt: mit Sand, etwas Schatten und einem ruhigen Strand.
Was der Park schützt
Der Park umfasst ein trockenes Wadi, Buschland, Mangroven entlang der Küste und vorgelagerte Korallenriffe. Mangroven sind am Roten Meer selten; sie bieten Jungfischen und Vögeln Schutz. Im Landesinneren leben Wüstentiere wie Gazellen, die jedoch scheu und schwer zu entdecken sind.
Schutzgebiete wie dieses gibt es, weil die Küste empfindlich ist. Die Zugangsregeln begrenzen die Schäden, die Besucherandrang anrichten kann – bitte folgen Sie daher den Hinweisen Ihrer Reiseleitung.
Der Name erinnert an die Kamele, die seit jeher durch dieses Tal ziehen. In und um den Park leben Beduinengemeinschaften; ihr Wissen über das Land prägt, wie es genutzt wird. Wer lokale Gepflogenheiten und die Regeln zur Müllvermeidung beachtet, trägt dazu bei, dass der Ort erhalten bleibt.
Ablauf des Tages
- 08:00 Uhr – Abholung von Ihrem Hotel
- 09:30 Uhr – Einfahrt in den Park und Halt am Besucherbereich
- 10:30 Uhr – Fahrt durch das Wadi und entlang der Mangrovenküste
- 11:30 Uhr – Ankunft am Strand von Sharm El Luli zum Baden und Schnorcheln
- 13:30 Uhr – Mittagessen am Strand
- 14:30 Uhr – Freizeit am Strand
- 15:30 Uhr – Rückfahrt
- 17:00 Uhr – Transfer zu Ihrem Hotel
Im Besucherbereich erfahren Sie vor der Weiterfahrt einiges über den Park. Mitarbeitende und Reiseleitung erklären, welche Tiere hier leben und wie das Gebiet verwaltet wird. Ein kleines Notizbuch ist praktisch, wenn Sie sich solche Details gern notieren.
Der Strand von Sharm El Luli
Sharm El Luli ist der Höhepunkt des Tages. Der Sand ist hell, das Wasser klar und die Bucht geschützt. Sie können baden, über kleinen Korallenfeldern schnorcheln und am Strand ausruhen. Gelegentlich werden in der Gegend Meeresschildkröten gesichtet; versprechen können wir das jedoch nicht.
Die Ausstattung ist einfach – das gehört zum Reiz. Bringen Sie mit, was Sie für einen Tag am Strand brauchen, und denken Sie an den Sonnenschutz.
Wenn Sie nicht schnorcheln möchten, ist der Strand dennoch ein schöner Ort für ein paar Stunden. Sie können am Ufer entlangspazieren, im flachen Wasser treiben oder einfach sitzen. Viele Gäste sagen uns, die Ruhe des Ortes habe ihnen am besten gefallen.
Hamata: Einordnung
Hamata ist ein Ort mit Hafen weiter im Süden. Von hier starten die Bootsausflüge zu den Qulaan-Inseln sowie die lange Fahrt nach Sataya. Wenn Ihnen die Atmosphäre im Park gefällt, ist ein Bootstag ab Hamata eine gute Ergänzung an einem anderen Termin.
Hamata ist ein kleiner Ort mit einem Arbeitshafen; die Boote, die Sie dort sehen, bedienen die Ausflüge zu den Inseln. Die Landschaft unterwegs vermittelt einen Eindruck davon, wie abgelegen diese Küste ist.
Beste Reisezeit
Der Park kann das ganze Jahr über besucht werden. Im Winter ist es an Land kühler, das Wasser hat etwa 22 bis 24 °C. Der Sommer ist heiß, das Wasser erreicht gegen Ende des Sommers etwa 28 bis 30 °C. Im Sommer sollten Sie zusätzlich Wasser mitnehmen und die Mittagsstunden im Meer verbringen.
Bleiben Sie im gesamten Park auf den markierten Wegen und in den Bereichen, die Ihre Reiseleitung empfiehlt. Der Boden ist empfindlich; Spuren, die harmlos aussehen, können die Wüste über Jahre zeichnen.
Gemeinsam planen
Wadi El Gemal Nationalpark: Ratgeber für Ihren Besuch
Ratgeber zum Wadi El Gemal Nationalpark bei Marsa Alam: Sharm El Luli, Mangroven, Wadi, Hamata und der Ablauf eines Tagesausflugs.
